Hydration-Report 2026 · Gesellschaft der Freunde und Förderer der deutschen Mineralbrunnenindustrie e.V. (GFF)

Der Hydrations-Befund:
Zu wenig. Zu selten. Zu spät.

Eine repräsentative Studie über das Trinkverhalten der Deutschen –
mit überraschenden Befunden zu Körpersignalen, Morgenroutinen und versteckten Barrieren.

1.000 Befragte
5 Studienthemen
18–65 Altersgruppe
März '26 Erhebung
Entdecken
85 %
der Deutschen trinken täglich weniger als die empfohlenen 1,5 Liter
97 %
bevorzugen Mineralwasser zur Deckung des täglichen Flüssigkeitsbedarfs
47 %
greifen morgens zuerst zu Kaffee – statt zum rehydrierenden Mineralwasser
23 %
der Berufstätigen können während der Arbeit nicht jederzeit trinken
Fünf Studienthemen

Was wir über das Trinkverhalten der Deutschen wissen – und was wir falsch machen.

Der Hydration-Report 2026 untersucht erstmals systematisch fünf Lebensbereiche, in denen chronische Dehydrierung entsteht – mit klaren Handlungsempfehlungen.

01
Körpersignale

Müde, hungrig, unkonzentriert – und eigentlich nur durstig

Viele Deutsche deuten ihre Körpersignale falsch. Fast jeder Dritte weiß nicht, dass Müdigkeit oder Hungergefühl schlicht Durstsignale sein können – mit direkten Folgen für Ernährung und Wohlbefinden.

80 %
kennen den Zusammenhang Konzentration & Dehydrierung – aber nur theoretisch
02
Morgenroutine

Der erste Schluck entscheidet

Nach 6–8 Stunden Schlaf startet der Körper mit einem echten Hydrations-Rückstand. Was als erstes getrunken wird, prägt den Hydrationsstatus des ganzen Tages – doch Deutschland wählt zu oft Koffein.

90 %
trinken innerhalb einer Stunde nach dem Aufstehen – oft das falsche Getränk
03
Familie & Eltern

Mama trinkt zu wenig

Eltern erinnern Kinder ans Trinken und vergessen sich dabei selbst. Nur 25 % haben bei der Kinderbetreuung stets etwas für sich griffbereit. Wenn Kinder trinken, greift jeder dritte Elternteil selbst weniger zum Glas.

37 %
der Eltern trinken weniger, wenn sie die Kinder zum Trinken auffordern
04
Beruf & Arbeitsplatz

Trinken verboten: Strukturelle Barrieren im Job

Fast jede vierte berufstätige Person kann am Arbeitsplatz nicht jederzeit trinken. Hauptursachen sind Zeitdruck und Kundenkontakt – nicht Vergesslichkeit. Bei Gen Z liegt der Anteil sogar bei 41 %.

41 %
der Arbeitsstörungen beim Trinken kommen von zu viel Arbeitsdruck
05
Generation Z

Gesundheitsbewusst, aber chronisch unterversorgt

Gen Z kennt Matcha, Adaptogene und Elektrolyt-Drinks – und trinkt trotzdem am wenigsten. 91 % unterschreiten täglich die Empfehlung. Bildschirmzeit überlagert das Durstgefühl messbar.

91 %
der Gen Z trinken täglich weniger als empfohlen – höchster Wert aller Generationen
Mineralwasser-Faktencheck

Vertrauen ist da. Die Praxis hinkt hinterher.

Die Deutschen schätzen Mineralwasser – die Zahlen belegen hohes Vertrauen und Bewusstsein. Die Herausforderung liegt nicht im Wollen, sondern in konkreten Alltagsbarrieren.

82 %
erachten Mineralwasser als gesundes Getränk – Platz 1 zur Flüssigkeitsversorgung
Wissenschaftlicher Befund

„Verfügbarkeit ist der stärkste Prädiktor für das tatsächliche Trinkverhalten – stärker als Wissen, Vorsätze oder Motivation. Mineralwasser sichtbar zu platzieren ist die einfachste und wirkungsvollste Intervention."

— GFF
97 %
Mineralwasser auf Platz 1
beliebtestes Getränk zur Flüssigkeitsversorgung in Deutschland
83 %
Hohes Qualitätsvertrauen
vertrauen der hohen Qualität von natürlichem Mineralwasser
78 %
Naturprodukt-Image
schätzen Mineralwasser als natürliches, reines Naturprodukt
77 %
Beste Wahl täglich
empfinden Mineralwasser als das beste Getränk zur Flüssigkeitsversorgung

Generation Z:
Das widersprüchlichste
Trinkprofil.

Gesundheitsbewusst, aber am schlechtesten hydratisiert. Gen Z startet den Morgen besser als alle anderen Generationen – und scheitert danach an Bildschirm und Beruf.

Gen Z (18–24)36 %
Millennials (25–34)30 %
Gen X (35–54)26 %
Boomer (55–65)25,5 %
Gen Z (18–24)91 %
Millennials (25–34)88 %
Gen X (35–54)85 %
Boomer (55–65)82 %

Methode

Repräsentative Onlinebefragung (CAWI)

Institut

INNOFACT AG

herausgegeben von der GFF

Stichprobe

n = 1.000

Frauen & Männer, 18–65 J., bevölkerungsrepräsentativ

Erhebung

März '26

5.–7. Februar 2026