Eine repräsentative Studie über das Trinkverhalten der Deutschen –
mit überraschenden Befunden zu Körpersignalen, Morgenroutinen und versteckten Barrieren.
Der Hydration-Report 2026 untersucht erstmals systematisch fünf Lebensbereiche, in denen chronische Dehydrierung entsteht – mit klaren Handlungsempfehlungen.
Viele Deutsche deuten ihre Körpersignale falsch. Fast jeder Dritte weiß nicht, dass Müdigkeit oder Hungergefühl schlicht Durstsignale sein können – mit direkten Folgen für Ernährung und Wohlbefinden.
Nach 6–8 Stunden Schlaf startet der Körper mit einem echten Hydrations-Rückstand. Was als erstes getrunken wird, prägt den Hydrationsstatus des ganzen Tages – doch Deutschland wählt zu oft Koffein.
Eltern erinnern Kinder ans Trinken und vergessen sich dabei selbst. Nur 25 % haben bei der Kinderbetreuung stets etwas für sich griffbereit. Wenn Kinder trinken, greift jeder dritte Elternteil selbst weniger zum Glas.
Fast jede vierte berufstätige Person kann am Arbeitsplatz nicht jederzeit trinken. Hauptursachen sind Zeitdruck und Kundenkontakt – nicht Vergesslichkeit. Bei Gen Z liegt der Anteil sogar bei 41 %.
Gen Z kennt Matcha, Adaptogene und Elektrolyt-Drinks – und trinkt trotzdem am wenigsten. 91 % unterschreiten täglich die Empfehlung. Bildschirmzeit überlagert das Durstgefühl messbar.
Die Deutschen schätzen Mineralwasser – die Zahlen belegen hohes Vertrauen und Bewusstsein. Die Herausforderung liegt nicht im Wollen, sondern in konkreten Alltagsbarrieren.
„Verfügbarkeit ist der stärkste Prädiktor für das tatsächliche Trinkverhalten – stärker als Wissen, Vorsätze oder Motivation. Mineralwasser sichtbar zu platzieren ist die einfachste und wirkungsvollste Intervention."
Gesundheitsbewusst, aber am schlechtesten hydratisiert. Gen Z startet den Morgen besser als alle anderen Generationen – und scheitert danach an Bildschirm und Beruf.
Repräsentative Onlinebefragung (CAWI)
herausgegeben von der GFF
Frauen & Männer, 18–65 J., bevölkerungsrepräsentativ
5.–7. Februar 2026